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News aus der Leichtathletik

Unterwegs auf Texel

20.08.2012, von Tim Husel

 Am Mittwoch den 08. August zog es Peter und Luisa-Sophie Döring das erste Mal auf die Laufstrecke: und zwar einer Laufstrecke der etwas anderen Art: Sie starteten bei einem Strandlauf auf der niederländischen Ferieninsel Texel. Das Wetter war gut, es herrschte kaum Wind und es war Ebbe, sodass man einen relativ harten Boden zum Laufen der etwa 4 km langen Strecke hatte. Peter  wurde 5. in einer Zeit von 17:18 min. Luisa wurde bei diesem Lauf 4.  (Gesamteinlauf 25.)  in 21:12 min.

Weiter ging es für sie am Sonntag (12. August). Doch diesmal nicht zum Strandlauf, sondern zu einem Wald- und Dünen Crosslauf. Schon beim Einlaufen wurde ihnen klar, dass dieser Lauf den Namen „Crosslauf“ wirklich verdient hatte: Es ging auf weichem Sand- und Waldboden unzählige Dünen rauf und runter, durch dichtes Unterholz und über Kaninchenbauten, Wurzeln und Baumstümpfen jeglicher Größe. Schon nach kurzer Zeit hatte man die Orientierung verloren und war froh darüber, als man gegen Ende der Strecke die ersten Menschen am Ziel sah. Peter zog es sofort in eine Spitzengruppe, doch er übersah einmal einen Wegweiser, bog falsch ab und lief somit einen Umweg. Luisa hielt sich weiter hinten im Feld auf und beendete das Rennen als 2. (Gesamteinlauf 17.) in einer Zeit von 22:33 min, ihr  Vater benötigte für die etwa 4150m lange Strecke 19:07 min und wurde damit 6. (Gesamteinlauf 7.).

Zum Abschluss des Urlaubs liefen sie nochmal den Strandlauf. Aber man konnte die Läufe kaum vergleichen: hatten sie beim ersten Lauf noch gute Bedingungen, so begann es kurz vor dem Start zu regnen, der Wind hatte eine Stärke von 6 erreicht, das erste Donnergrollen konnte man im Hintergrund hören und zu allem Überfluss hatten sie Flut. Man konnte sich also entscheiden, ob man lieber im weichen Sand, über angeschwemmte Krebse und Quallen oder doch lieber durch knietiefes Wasser laufen wollte. Doch für was man sich auch entschied, man hatte immer das Gefühl, dass man den falschen Weg nahm. Direkt nach dem Start zog es das Feld zum Wasser (gestartet wird immer etwa 30 m vom Wasser entfernt) und das Tempo war hoch, weil jeder vorn laufen wollte, um sich den optimalen Weg suchen zu können. Doch schon nach kurzer Zeit brannte einem die Oberschenkel-, Waden- und Fußmuskulatur von dem ungewohnten Untergrund. Peter wendete als erster, dicht gefolgt von einer Gruppe Männern, die kurz darauf aufgaben. Kurz vor Schluss musste er sich aber von einigen Jugendlichen geschlagen geben, wurde mit 19:10 min 3., Luisa wurde 2. (Gesamteinlauf 18.) in 23:33 min. 

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